Reverse Mentoring bei der Volksbank Hildesheim: Wenn ein Vorstand von einer Digitalexpertin lernt
- Jonas Sowa

- 5. Aug.
- 2 Min. Lesezeit
Reverse Mentoring dreht die klassische Mentoring-Rolle um. Statt dass erfahrene Führungskräfte jüngere Kolleginnen und Kollegen begleiten, geben Digitalexpertinnen und -experten ihr Wissen an das Top-Management weiter. Genau das haben Henning Deneke-Jöhrens, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Hildesheim, und seine Mentorin Antonia Sensen jetzt zum Abschluss ihres gemeinsamen Programms öffentlich vorgestellt.

Eine Digitalexpertin als Mentorin für den Vorstand
Antonia Sensen ist Co-Founderin der Hildesheimer Digitalagentur agent.ally und bringt Erfahrung aus Softwareentwicklung, Digitalisierung, Design und Marketing mit. Diese Kombination machte sie zum passenden Sparringspartner für Henning Deneke-Jöhrens, sowohl fachlich als auch menschlich. Beide beschreiben ihre Zusammenarbeit als offenen Austausch auf Augenhöhe, bei dem unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen konnten.
Job-Shadowing als Herzstück des Programms
Ein besonderes Highlight der gemeinsamen Zeit war das Job-Shadowing. Antonia begleitete Henning direkt in seinem Arbeitsalltag und konnte ihm so unmittelbares Feedback zu seinen Routinen und aktuellen Themen geben. Parallel dazu tauschte sie sich immer wieder mit Teammitgliedern aus der Volksbank aus. Dadurch blieben die Impulse aus dem Mentoring nicht auf die beiden Beteiligten beschränkt, sondern fanden ihren Weg direkt in die Bereiche, in denen sie wirken können.
Künstliche Intelligenz als zentrales Thema
Im Mittelpunkt des Reverse Mentorings stand das Thema künstliche Intelligenz. Gemeinsam erarbeiteten Henning Deneke-Jöhrens und Antonia Sensen Wege, wie sich KI innerhalb der Volksbank konkret, verständlich und praxisnah vermitteln lässt. Ein Ergebnis dieser Sessions ist das Konzept für einen internen KI-Workshop, der die Belegschaft künftig näher an das Thema heranführen soll.
Solche Formate zeigen, wie Banken und mittelständische Unternehmen den Wandel durch KI aktiv gestalten können, indem sie externes Digitalwissen gezielt ins eigene Haus holen.
Ein Format mit Wirkung über das Mentoring hinaus
Programme wie dieses machen deutlich, was passieren kann, wenn unterschiedliche Perspektiven wirklich aufeinandertreffen: ehrliches Feedback, neue Impulse und Ideen, die direkt in den Arbeitsalltag und die Organisation getragen werden. So wurde das Reverse Mentoring für die Volksbank Hildesheim zu einem echten Impulsgeber für die weitere digitale Entwicklung.
Ein herzliches Dankeschön geht an Antonia Sensen und Henning Deneke-Jöhrens für ihre Offenheit und ihren Mut, sich auf diese Lernreise einzulassen. Der geplante KI-Workshop und die gemeinsamen Impulse werden die Volksbank Hildesheim sicher noch eine Weile begleiten.



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